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Dienstag, 07. April 09 Kategorie:
Von: Jana Mebes

60 Jahre Deutscher Brauer-Bund e.V.

Seit der Gründung der Bundesrepublik Deutschland im Jahr 1949 können auch die deutschen Brauer auf 60 Jahre erfolgreiche Interessenvertretung der gesamten Brauwirtschaft zurückblicken.

Berlin - „Eine starke Interessenvertretung garantiert wirtschaftliche Freiheit einer ganzen Branche und sorgt dafür, dass diese in den Köpfen der Vertreter von Politik und Gesellschaft präsent bleibt und man sich mit einer Stimme gegenüber der Öffentlichkeit am überzeugendsten artikuliert“, bemerkte der Präsident Wolfgang Burgard zum Jubiläum des Deutschen Brauer-Bundes. Bereits im Jahr 1871 war der Deutsche Brauer-Bund (DBB) gegründet worden, doch wurde dieser, wie auch alle anderen standes- und berufspolitischen Vertretungen, im direkten Anschluss an den zweiten Weltkrieg aufgelöst. „Es war nur konsequent, dass sich die Branche in der neugegründeten Demokratie Deutschlands zusammenschloss, um fortan ihre gemeinsamen Interessen auch wieder gemeinsam durchzusetzen. Dafür ist die Standesvertretung Deutscher Brauer-Bund das beste Instrument“, ergänzte Burgard.

Bier als deutsches Kulturgut, wird selbstverständlich als solches auch international wahrgenommen. Das dies der Fall ist, ist nicht zuletzt dem Deutschen Brauer-Bund geschuldet, dessen (Wieder-) Gründung sich am 7. April 2009 zum 60. Mal jährte.

Aus historischer Perspektive betrachtet, ist gut nachzuvollziehen weshalb sich der DBB seit jeher als Teil des innerdeutschen und europäischen Politikprozesses und somit der Bundesrepublik Deutschland und ihrer Bevölkerung verpflichtet fühlt.

Nach dem zweiten Weltkrieg standen die deutschen Brauer nicht nur vor den Ruinen ihrer Betriebe, sondern sahen sich auch mit einer immensen Anzahl von administrativen Problemen konfrontiert. Bier – welches aufgrund der nach wie vor herrschenden Rohstoffknappheit und Mangelzuteilung ohnehin schwer herzustellen war – wurde durch die Besatzungsmächte enorm hoch besteuert. Vielerorts bestanden darüber hinaus Verkaufs- und Produktionseinschränkungen. Nach der Währungsreform hatten sich die Preise für Gerste und Malz nahezu verdreifacht. Die Voraussetzungen für diesen beschäftigungsintensiven Wirtschaftszweig waren somit denkbar schlecht.

Um diese Herausforderungen zu meistern, schlossen sich die Brauereien zu-nächst zu regionalen Brauvereinen zusammen, die wiederum am 7. April 1949 den Deutschen Brauer-Bund als ihren Spitzenverband gründeten.

Innerhalb der unterschiedlichen Ausschüsse des DBB wurde in den Folgejahren eine Vielzahl der bestehenden Probleme mit Mut, klaren Zielen und zähem Willen gelöst.

60 Jahre nach seiner Gründung wiederum stellt sich die deutsche Brauwirtschaft und somit der DBB als zentrales Organ neuen, aber nicht minder drängenden Herausforderungen.

„Bier ist und bleibt ein Kulturgut. Es steht für absolute Reinheit, handwerkliche Kunst und einzigartigen Genuss in einer beeindruckenden Vielfalt von rund 5.000 verschiedenen deutschen Biermarken. Bier ist somit ein wertvolles Produkt, das zudem ein überwiegend gutes Image hat. Dies zu verbessern, haben wir uns zur Aufgabe gemacht“, ergänzt Burgard.

Als weiteres Beispiel für das Engagement des DBB sei aber auch die aktuelle Diskussion zum Thema Alkoholmissbrauchsprävention genannt. Innerhalb derer bildet der DBB mit seinen Aufrufen zu gezielten Präventions- und Aufklärungsmaßnahmen den Dreh- und Angelpunkt für die Implementierung differenzierter Sichtweisen zwischen polemisierender Panikmache und interessengeleitetem Abwiegeln.

Aber auch im Bereich der aus der immer weiter fortschreitenden Globalisierung – insbesondere im europäischen Rahmen – resultierenden Handlungsfelder steht der DBB der deutschen Brauwirtschaft und ihren Mitarbeitern mit Rat und Tat zur Seite und vertritt ihre Interessen in den zuständigen Institutionen.


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